Alexander Maier (Snowboarder)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Alexander Maier
Nation Osterreich Österreich
Geburtstag 16. Juli 1974
Geburtsort Altenmarkt im Pongau
Beruf Skischulleiter
Karriere
Disziplin Parallelriesenslalom, Parallelslalom,
Snowboardcross
Verein USC Flachau
Status zurückgetreten
Karriereende 1. Mai 2008
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Snowboard-Weltmeisterschaften
Bronze 2001 Madonna di Campiglio SBX
Platzierungen
FIS-Logo Weltcup
 Debüt im Weltcup 4. Dezember 1999
 Weltcupsiege 3
 Gesamtweltcup 5. (2002/03, 2003/04)
 Parallel-Weltcup 5. (2001/02)
 Snowboardcross-Weltcup 3. (2000/01)
 PGS-Weltcup 10. (2001/02)
 PSL-Weltcup 6. (2000/01)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Parallel 3 1 3
 Snowboardcross 0 0 2
 

Alexander Maier (* 16. Juli 1974 in Altenmarkt im Pongau) ist ein ehemaliger österreichischer Snowboarder. Er nahm im Laufe seiner Karriere an zwei Olympischen Spielen und vier Weltmeisterschaften teil, bei denen er eine Bronzemedaille in der Disziplin Snowboardcross gewann.

Nachdem er seine Karriere bereits einmal beendet hatte, gab Alexander Maier am 4. Dezember 1999 sein Debüt im Snowboard-Weltcup. Ein erstes Topresultat erzielte er im Jänner 2000 mit Rang neun im Riesenslalom von Schönried. In seiner ersten vollen Weltcupsaison gelangen ihm gleich die größten Erfolge seiner Karriere. Nach einem Podestplatz im Snowboardcross gewann er im Jänner 2001 bei der Weltmeisterschaft in Madonna di Campiglio die Bronzemedaille in dieser Disziplin. Im März feierte er seine ersten beiden Weltcupsiege und triumphierte bei der Olympia-Generalprobe in Park City und in Ruka jeweils in einem Parallelrennen. Er beendete die Saison auf dem dritten Rang im SBX-Weltcup und wurde zum Rookie of the Year gewählt. Nach Saisonende kürte er sich zum Staatsmeister im Parallelslalom.

In den Folgejahren konnte er nicht mehr an diese Erfolge anschließen. Nachdem er im Jänner 2002 in Arosa seinen dritten Weltcupsieg gefeiert hatte, belegte er bei den Olympischen Spielen Rang zehn im Parallelriesenslalom. Bei einer weiteren Olympia- und drei weiteren WM-Teilnahmen kam er über einen elften Platz am Kreischberg 2003 nicht hinaus. Am 1. Mai 2008 gab er nach wenig zufriedenstellenden Leistungen seinen Rücktritt vom aktiven Rennsport bekannt.[1] Im Weltcup gelangen ihm neben seinen drei Siegen sechs weitere Podestplätze, zwei davon im SBX. Als bestes Ergebnis im Parallel-Weltcup erreichte er einen fünften Platz in der Saison 2001/02.

Alexander Maier ist der jüngere Bruder des ehemaligen Skirennläufers Hermann Maier und Großcousin der ehemaligen Skirennläuferin Andrea Fischbacher. Nach Beendigung seiner aktiven Karriere übernahm der ausgebildete Einzelhandelskaufmann die Leitung der Skischule Hermann Maier in seinem Heimatort Flachau.[2] Seit 2008 ist er verheiratet.[1]

Olympische Winterspiele

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • 9 Podestplätze, davon 3 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
4. März 2001 Park City USA Parallelriesenslalom
15. März 2001 Ruka Finnland Parallelslalom
8. Jänner 2002 Arosa Schweiz Parallelriesenslalom

Weltcupplatzierungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Saison Gesamt Parallel Snowboardcross
Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz
1999/00 53. 175 50. 175 29. 753
2000/01 8. 710 - - 3. 2520
2001/02 - - 5. 1490 41. 330
2002/03 5. 357 13. 4070 27. 680
2003/04 5. 266 20. 1837 20. 1360
2004/05 - - 40. 494 23. 1147
2005/06 31. 2201 15. 1909 45. 292
2006/07 17. 2206 12. 2206 - -
2007/08 116. 740 29. 740 - -
  • 6 Podestplätze, davon 2 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
23. Jänner 2000 Kreischberg Österreich Riesenslalom
25. März 2007 Haus im Ennstal Österreich Riesenslalom

Weitere Erfolge

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Österreichischer Staatsmeister im Parallelslalom 2001
  • Sieg bei den italienischen Meisterschaften im Parallelriesenslalom 2002
  • 1 Siege in einem FIS-Rennen

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. a b Snowboarder Alexander Maier hört auf. Kronen Zeitung, 1. Mai 2008, abgerufen am 24. Februar 2017.
  2. Skischule Hermann Maier. Abgerufen am 24. Februar 2017.